Teilautonomes Fahren ab heute erlaubt

Die Zukunft ist nicht mehr aufzuhalten. Ab heute (11.03.) darf in Österreich auf Autobahnen/Schnellstraßen und beim Einparken so viel Technik in Anspruch genommen werden, dass die Hände zeitweise vom Lenkrad genommen werden können.

Auf Autobahnen und Schnellstraßen können Autofahrer nun den sogenannten Autobahnassistent mit automatischer Spurführung und den Abstandsregelautomaten nutzen und dabei sogar die Hände zeitweise vom Lenkrad nehmen. Allerdings muss der Lenker jederzeit in der Lage sein, eingreifen zu können. Auch ist das Telefonieren und SMSen auch weiterhin verboten. Man darf nicht abgelenkt sein und muss sich trotzdem auf den Verkehr konzentrieren. Vor allem im Stop-And-Go-Verkehr bei Staus sollen diese technischen Helferlein eine Entlastung bringen.

In der Stadt können Autofahrer ab heute auf den Einpark-Assistenten zurückgreifen. Dabei dürfen Autofahrer nicht nur beim Einparken die Hände vom Lenkrad nehmen, sondern können auch aus dem Auto steigen und dem Fahrzeug beim Ein- oder Ausparken zusehen. Auch hier muss derzeit noch sicher gestellt sein, dass jederzeit ein Eingreifen möglich ist. Das kann mittels App oder Fernbedienung erfolgen.

Teilautonomes Fahren mit einem Tesla Model S

Viele moderne Fahrzeuge haben beide Assistenten bereits an Bord, ab 11. März darf man sie auch legal nutzen.

Alle Elektro-Autos, die man in Österreich kaufen kann

Elektroautos sind in aller Munde. Hier eine kleine Übersicht über alle verfügbaren Modelle in alphabetischer Reihenfolge (Stand: Feber 2019 – Wir bemühen uns, die Liste aktuell zu halten, geben aber keine Gewähr auf Vollständigkeit. Wir haben uns bemüht, alle Informationen genau zu recherchieren – trotzdem geben wir auch keine Gewähr). Bitte um Nachricht, falls wir irgend etwas vergessen oder wervechselt (sic!) haben). Für Wasserstoffautos folgt ein eigener Blogbeitrag.

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Tesla kauft einen alternativen Batteriehersteller

Lithium-Ionen-Akkus sind schwer, teuer und benötigen relativ viel Zeit zum Aufladen. Deshalb hat Tesla jetzt mit Maxwell Technologies einen alternativen Akku-Bauer aufgekauft.

Maxwell Technologies baut Kondensator Batterien, die zu Ultrakondensatoren zusammen geschalten werden. Damit kann die Ladezeit massiv reduziert werden, weil kein chemischer Vorgang beim Laden abläuft.

Derzeit ist der Superkondensator noch nicht reif für die Serienproduktion. „I’m a big fan of ultracapacitors. Was going to do my PhD at Stanford on them“, sagt Elon Musk. („Ich bin ein Fan von Ultrakondensatoren. Ich hätte meine Doktorarbeit in Standford darüber geschrieben“).

Die Energiedichte sei laut Musk bei aktuellen Batterien noch nicht hoch genug, weshalb sich der Autobauer nach Alternativen aktiv umschaut.